Rente stärken

Sie haben die Wahl

Die gesetzliche Rente muss gestärkt werden

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Wenn am 24. September dieses Jahres ein neuer Bundestag gewählt wird, dann geht es auch um die Zukunft der Renten, um die soziale Sicherheit im Alter. Ein wichtiger Grund, am 24. September wählen zu gehen. Die Parteien, die einen Kurswechsel in der Rentenpolitik wollen, einen Wechsel zurück zur Stärkung der gesetzlichen Rente. 

Rente stärken geht anders

Statt auf rasches Handeln setzen die Unionsparteien jedoch auf bloßes Abwarten. Sie gehen davon aus – wie in ihrem Wahlprogramm nachzulesen –, dass allenfalls ab dem Jahr 2030 in das Rentensystem eingegriffen werden müsse. Aber ob das überhaupt erforderlich werde, solle zuvor noch eine Expertenkommission prüfen. Mit dieser Politik wäre Altersarmut programmiert, in beträchtlichem Ausmaß.

Auch die FDP will den Schalter nicht in Richtung bessere Renten umlegen. Im Gegenteil. Sie setzt auf private Vorsorge mit allen Risiken auf den Finanzmärkten, die damit für die künftigen Rentnerinnen und Rentner verbunden wären. Und sie schlägt vor, die Höhe der Rente zukünftig „anhand der durchschnittlichen Lebenserwartung der jeweiligen Generation“ zu berechnen. Soll heißen: Je höher die allgemeine Lebenserwartung, desto niedriger die Rente. Das wird unter dem Titel „Denken wir neu“ im Wahlprogramm der FDP propagiert. Ein böser Zynismus, der dort als „fairer Ausgleich“ zwischen den Generationen angepriesen wird. Und betont wird zudem: Eine Rentengarantie wird es mit der FDP nicht geben.

Am 24. September wählen gehen! Damit sich endlich etwas tut.

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Foto/Grafik: ver.di

Positionen der Parteien zur Rente

Wie soll es nach Mei­nung der Par­tei­en wei­ter ge­hen in Sa­chen Ren­te? Was steht in den Par­teigro­gram­men zum Ren­ten­ni­veau, zur Er­werbs­min­de­rungs­ren­te oder Ein­be­zie­hung der Selbst­stän­di­gen in die ge­setz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung?