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OECD stellt deutschem Rentensystem katastrophales Zeugnis aus

OECD stellt deutschem Rentensystem katastrophales Zeugnis aus

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt dem deutschem Rentensystem ein katastrophales Zeugnis aus. Die gesetzliche Rente schützt hierzulande nicht vor Altersarmut. Deutsche Rentnerinnen und Rentner bekommen im Schnitt nur 51 Prozent des aktuellen durchschnittlichen Nettoeinkommens. Nur Mexiko, Chile, Polen, Großbritannien und Japan zahlen niedrigere Renten.

Damit bestätigt die OECD die ver.di-Kritik an der deutschen Rentenpolitik. Deutschland droht ohne grundlegende Rentenreformen millionenfache Altersarmut. Deswegen muss die nächste Bundesregierung endlich handeln: Das Rentenniveau muss auf über 50 Prozent angehoben werden. Gleichzeitig müssen Zeiten der Arbeitslosigkeit, Kindererziehung, Pflege sowie der Aus- und Weiterbildung rentenrechtlich aufgewertet werden. Darüber hinaus brauchen wir wieder eine Rente nach Mindesteinkommen und eine verbesserte Erwerbsunfähigkeitsrente.

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