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SPD greift zentrale Forderung der DGB-Kampagne auf

SPD greift zentrale Forderung der DGB-Kampagne auf

Die gemeinsame Rentenkampagne der DGB-Gewerkschaften zeigt Wirkung: Die heute vorgestellten rentenpolitischen Vorhaben der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) greifen eine zentrale Forderung der Kampagne auf.

"Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei mindestens 48 Prozent ist überfällig und dringlich."

Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di

So soll das gesetzliche Rentenniveau auf dem jetzigen Stand von 48 Prozent stabilisiert werden anstatt es weiter absinken zu lassen.

"Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei mindestens 48 Prozent ist überfällig und dringlich. Denn ein drohendes Absinken des Rentenniveaus auf bis zu 43 Prozent, wie derzeit vorgesehen, würde Altersarmut produzieren und die Legitimation der gesetzlichen Rentenversicherung in Frage stellen", so Frank Bsirske, der ver.di-Vorsitzende. "Das SPD-Rentenkonzept ist ein wichtiger und deutlicher Schritt in die richtige Richtung."

Die Forderung der Rentenkampagne geht jedoch weiter: Nach jahrzehntelanger Arbeit muss die Rente reichen, um ein würdevolles Leben im Alter führen zu können. Deshalb muss das gesetzliche Rentenniveau nach der Stabilisierung bei 48 Prozent in einem nächsten Schritt weiter angehoben werden auf etwa 50 Prozent.

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