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CDU: Rente bis 2030 stabil. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?

CDU: Rente bis 2030 stabil. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht bei der gesetzlichen Rente keinen Handlungsbedarf. Die Rente ist nach Auffassung von Merkel bis 2030 stabil. Sicher ist aber nur millionenfache Altersarmut, wenn sich an der Rentenpolitik nichts ändert. Aufgrund der sogenannten Rentenreformen der 2000er Jahre wird das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

Die Folgen sind dramatisch: In Zukunft werden 30 Prozent der westdeutschen und 40 Prozent der ostdeutschen Rentnerinnen und Rentner nach 45 Beitragsjahren nur noch eine gesetzliche Rente in Höhe von 800 Euro oder weniger erhalten. Ein Drittel der heute sozial versicherten Beschäftigten muss künftig im Rentenalter zum Sozialamt. Wer da keinen Handlungsbedarf sieht, hat jeden Bezug zur Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land verloren.

ver.di fordert: Die Regierung muss handeln. Und wie sich die Parteien zur Rentenfrage positionieren, muss die Entscheidung bei der kommenden Bundestagswahl beeinflussen.